
Beim Düngen der Spielflächen im Rahmen der Sportplatzpflege geht es vor allem darum, die Wurzeln kräftig zu fördern: starke, tief verwurzelte Graspflanzen treiben das Wachstum an, erhöhen die Belastbarkeit der Fläche, verbessern die Nährstoff- und Wasseraufnahme und sorgen für eine dichte, regenerationsfähige Grasnarbe.

Aerifizieren . Regelmäßige visuelle Kontrollen nach Niederschlägen und dokumentierte Messreihen vor und nach der Maßnahme sind empfehlenswert, um langfristig die Wirksamkeit der Tiefenlockerung zu verifizieren und bei Bedarf nachzujustieren.

Rasennachsaat ist ein zentrales Element der Sportplatzpflege, um eine dichte Spielfläche zu erhalten: Nach dem Vertikutieren und dem Entfernen von Filz und Unkraut wird der Platz mit einer robusten Spielrasenmischung (z. B. Lolium perenne kombiniert mit geeigneten Festuca- und Poa-Arten) gleichmäßig nachgesät, leicht eingeharkt und angestampft, damit guter Bodenkontakt entsteht; eine dünne Schicht Feinboden oder Sand als Anschlussschicht fördert Keimung und Traktion. Wichtig sind die richtige Saatmenge (bei Nachsaat typ. 30–50 g/m²), regelmäßige, flache Bewässerung bis zur Etablierung sowie eine angepasste Startdüngung, um Keimung und Wurzelbildung zu unterstützen. Nachsaaten sollten bei geeigneten Temperaturen im Frühjahr oder Herbst vorgenommen und anschließende Belastungen durch Spiele oder Training erst nach ausreichender Verwurzelung wieder zugelassen werden, damit die Fläche dicht und spielstabil wird.
